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In dieser ungewöhnlichen Schöpfungsgeschichte lebt Gott nicht isoliert hinter den Wolken; er lebt mit den schöpferischen Freuden Sophies mit.

Das Bilderbuch beginnt mit einer großen blauen Leere. Sophia spielt zu den Füßen Gottes, den sie einlädt, nicht nur mitzumachen, sondern auch seinen Thron zu verlassen. Gott lässt sich auf die Einladung Sophias ein und die beiden bringen die Welt in Bewegung.
Vater, Mutter und Kind werden erschaffen. Gemeinsam freuen sie sich über das Wachsen und Werden von Bäumen, Blumen und Tieren. Sophia freut sich, dass nun die Leere fort ist. Auch Gott findet das gut. Er breitet die Hände aus und lacht aus Freude! Sein Lachen ist auf der ganzen Welt zu hören.

Eine andere tiefe Symbolik ist in der Geschichte der Mantel Gottes. Er hat ihn abgelegt, als er den Thron verließ. Jetzt will er damit etwas machen.
Gott schaute ihn lange an, bevor er sich von ihm trennt. Er zerreißt ihn in Stücke und macht daraus Land und Berge, Quellen und Flüsse, See und Meere, Felsen und Stein.

 
 

Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt,

ist ein Mensch.

Erich Kästner